Kurt Beck
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Vita

Lebenslauf

Kurt Beck wurde am 5.2.1949 als einziges Kind des Maurers Oskar Beck und Johanna Beck in Bad Bergzabern geboren. Er ist in Steinfeld, im Kreis Südliche Weinstraße, aufgewachsen und lebt dort bis heute. Von 1955 bis 1963 besuchte er die Volksschule, trat anschließend eine Ausbildung zum Elektro-Mechaniker der Fachrichtung Elektronik an und beendete diese 1968 erfolgreich. Im gleichen Jahr heiratete er seine Frau Roswitha, und ein Jahr später wurde sein Sohn Stefan geboren.

In den Jahren 1968 bis 1969 leistete Kurt Beck seinen Grundwehrdienst ab und arbeitete anschließend als Funkelektroniker beim Heeresinstandsetzungswerk in Bad Bergzabern. Als er 1972 bis 1985 den Vorsitz des Personal- und Bezirkspersonalrats übernahm, wurde er dafür von seiner Dienststelle freigestellt. Neben seiner Arbeit besuchte er 1969 bis 1972 eine Abendschule und erlangte so auf dem zweiten Bildungsweg die Mittlere Reife.

Politisches Engagement

In seiner Jugend engagierte sich Kurt Beck in der Christlichen Arbeiterjugend. 1972 trat er der SPD bei. Seit 1979 ist er Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages. In der SPD-Landtagsfraktion war Kurt Beck von 1982 bis 1985 sozialpolitischer Sprecher und übernahm anschließend in den Jahren 1985 bis 1991 das Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers.

1989 bis 1994 war Kurt Beck Ortsbürgermeister von Steinfeld. Während dieser Zeit wurde er zum Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion gewählt und übte dieses Amt von 1991 bis 1994 aus. Im Dezember 1993 wurde Kurt Beck zum Landesvorsitzenden der SPD Rheinland-Pfalz gewählt. Nach fast 19 Jahren an der Spitze der rheinland-pfälzischen SPD kandidierte Kurt Beck aus gesundheitlichen Gründen auf dem Parteitag am 10. November 2012 nicht erneut. Die Delegierten wählten ihn einstimmig zum ersten Ehrenvorsitzenden der SPD Rheinland-Pfalz.

Kurt Beck 1996

Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

Der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Rudolf Scharping wechselte als Bundesparteivorsitzender der SPD und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion 1994 in die Bundespolitik. Auf Scharpings Vorschlag wurde Kurt Beck am 26.10.1994 vom rheinland-pfälzischen Landtag zum Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz gewählt und übernahm gleichzeitig den Vorsitz der Rundfunkkommission der Länder.
Bei den Landtagswahlen 1996 und 2001 wurde er in seinem Amt bestätigt und 2006 erhielt seine Partei die absolute Mehrheit.

Im Januar 1999 bis Dezember 2002 ernannte man ihn zum Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Seit August 1999 ist er Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrates.

Für die Dauer eines Jahres, vom 1.11. 2000 bis zum 31.10.2001, war er Präsident des Bundesrates. Im November 2003 wurde er zum stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden und am 14.5.2006 zum Vorsitzenden gewählt, dieses Amt hatte er bis zum 7.9.2008 inne.

2011 wollte es Kurt Beck noch einmal wissen: Bei den Landtagswahlen am 27. März 2011 kandidierte er erneut als Spitzenkandidat der SPD. Kurt Beck: "Ich habe noch viele Ideen für unser Land und möchte meine Erfahrung und meine Kenntnisse dafür nutzen, um Rheinland-Pfalz weiter voran zu bringen. Die Kraft dazu habe ich allemal."

Am 18. Mai 2011 wählte der Landtag Kurt Beck mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90 /Die Grünen zum fünften Mal zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz.

Am 16. Januar 2013 hat Kurt Beck das Amt des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz an Malu Dreyer übergeben.

Auszeichnungen

  • Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • Großoffizier der Ehrenlegion
  • Kommandeur des Ordens der Künste und der Literatur der französischen Republik
  • Verdienstorden des Senats der Republik Chile
  • Ehrenbürger der Woiwodschaft Oppeln/Polen
  • Großkreuz des Verdienstordens "Pro Merito Melitensi" des Malteser Ritterordens
  • Ehrendoktorwürde der Francis Marion Universität in South Carolina
  • Ehrenbürger von Fujian
  • "Commandeur" der französischen Weinbruderschaft "Chevaliers du Tastevin"